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Bis zu meinem 32. Lebensjahr habe ich nie wirklich gebetet. Ich fand es irgendwie albern an eine höhere
Instanz Wünsche zu äussern. Vielmehr wollte ich mein Leben selbst steuern und war glücklich.
Erst jetzt wurde mir klar, dass Gebete nicht nur eigene Wünsche beinhalten können, sondern durchaus
auch der Ausdruck der eigenen Dankbarkeit für das Leben, welches man führt sein kann.
Jeden Morgen und Abend bedanke ich mich nun für die Nahrung, die ich erhalten habe, für den schönen
Sonnenschein oder für die Menschen die mich umgeben. Vereinzelt wünsche ich mir auch mal etwas
(meistens für andere Personen, klar ich bin natürlich völlig selbstlos ;-).
Die Dankbarkeit seiner Umwelt im Allgemeinen oder einzelnen Symbolen (Erde, Mond, Himmel, Sonne) gegenüber läßt
einen die Welt freundlicher betrachten und man kann auch spüren, wie Energien an uns zurückfliessen.
In unserer Kultur ist es meist so, dass man beten mit der christlichen Religion verbindet. Das machte mir am meisten
zu schaffen, da ich mich nicht mit der christlichen KIRCHE anfreunden konnte. Doch die Blockade im Kopf löste sich
erst in den letzten Jahren auf.
Meine Empfehlung lautet es einfach mal zu probieren. Das schwierige am Anfang ist es daran zu denken ein Gebet zu sprechen.
Jeden Morgen und Abend für etwas zu danken gibt mir zumindest ein sehr gutes Gefühl.
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